Das Jugendtreffen in Pöllau
Als „pfingstliches Glutnest“ und „Trainingscamp zur vertiefenden Einübung in ein entschiedenes Christsein“ hat unser
Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari das Jugendtreffen in Pöllau bezeichnet.
1992 versammelte das erste Treffen, getragen von einigen Priestern und Jungendlichen aus charismatischen Gebetskreisen gegen hundert
junge Menschen. Mittlerweile sind es gegen 500 Jugendliche ab Firmalter, die alljährlich kommen.
Der Markt Pöllau, auch als die „Perle der Oststeiermark“ bekannt, liegt in einem wunderschönen Talkessel, dessen geografische und
geistliche Mitte das ehemalige Augustiner Chorherrenstift mit einer der größten Kirchen unseres Landes ist.
Der angrenzende Park, die Stiftskirche mit ihren herrlichen Fresken (5000 qm.), das nahe Marienheiligtum am Pöllauberg und nicht
zuletzt die Schulen und Privatquartiere, die uns gastfreundlich offen stehen, machen Pöllau zum geeigneten Ort für das Jugendtreffen.
Emsige Hände bauen Anfang Juli im Park das große Festzelt auf. Eine Woche lang ist der Schlosspark ein Ort jugendlicher Freude,
freundschaftlicher Begegnung, des Lobpreises, ein Ort konzentrierten Hörens der Katechesen, der Austauschgruppen und Workshops, des
Schweigens und der Anbetung, aber auch ein Ort des Spieles und des Sportes.
Von Anfang an verstand sich das Treffen eingebunden in jenen Strom, einer weltweiten geistlichen Pilgerschaft der Jugend, die Papst
Johannes Paul II. mit der Initiative der Weltjugendtage angestoßen hat. Wie auch bei anderen katholischen Aufbrüchen, ist auch unser
zentrales Anliegen, die jungen Menschen zur Entdeckung des Geheimnisses der Eucharistie anzuregen, die Verehrung der Gottesmutter und
damit das Gebet des Rosenkranzes zu fördern, und die Liebe zum Heiligen Vater, zur Kirche und ihrer Lehre mit Herz und Verstand zu
vertiefen.
Die jugendliche Begeisterung, die sich vor allem im Lobpreis Gottes Bahn bricht, erhält Nahrung und Festigung durch die Katechesen
und den Gedankenaustausch in kleinen Gruppen. Die verschiedenen Vortragenden suchen Glaubenszeugnis und Glaubenswissen nach einem
Wort Papst Pauls VI. zu verbinden: „Der heutige Mensch hört lieber auf Zeugen als auf Gelehrte und wenn er auf Gelehrte hört, dann
deshalb, weil sie Zeugen sind.“ Die Jugendlichen werden so ermutigt, Zeugnis zu geben, von der Hoffnung, die sie erfüllt. In den
Workshops fehlt auch nie, dass für junge Menschen so brennende Thema „Sexualität und Beziehung“.
Gleichzeitig wohnt dem Treffen der Charakter eines Glaubensseminares inne, in dem zu Schritten mit ganz persönlicher
Glaubensentscheidung, eingeladen wird. Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei die Beichte, sie ist so zu sagen der „Knackpunkt“ im Ablauf
dieser Woche. Es ist ein ergreifendes Bild, wenn dutzende Priester in der Pöllauer Kirche bereit sind, das Sakrament der Buße zu
spenden. Ruhiger Gesang und Anbetung des Allerheiligsten begleiten diesen Freitagnachmittag.
Bei der Heiligen Messe am Abend, wird dann ein weiterer Schritt angeboten. Die jungen Menschen bitten dabei um Bewahrung der Reinheit des Leibes und der Seele. Unter dem Motto „Wahre Liebe wartet“ versprechen sie, ihre Geschlechtlichkeit nicht nach dem „Geist der
Welt“, sondern nach Gottes Geist auszurichten.
Der Samstagabend bietet dann Gelegenheit, sich mit Leib und Seele in einer „Lebensübergabe“ Gott anzuvertrauen, verbunden mit der
Bitte um eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes. Bei seiner Predigt in Pöllau sagte unser Diözesanbischof treffend: „Es genügt
nicht, sozusagen nur die Fingerspitzen ins Weihwasser zu tauchen. Wir müssen in einer Tauferneuerung ganz eintauchen in das Wasser
und Feuer des Heiligen Geistes.“
Für dieses Klima der Hingabe ist die Anwesenheit der
Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari das Jugendtreffen in Pöllau bezeichnet.
1992 versammelte das erste Treffen, getragen von einigen Priestern und Jungendlichen aus charismatischen Gebetskreisen gegen hundert
junge Menschen. Mittlerweile sind es gegen 500 Jugendliche ab Firmalter, die alljährlich kommen.
Der Markt Pöllau, auch als die „Perle der Oststeiermark“ bekannt, liegt in einem wunderschönen Talkessel, dessen geografische und
geistliche Mitte das ehemalige Augustiner Chorherrenstift mit einer der größten Kirchen unseres Landes ist.
Der angrenzende Park, die Stiftskirche mit ihren herrlichen Fresken (5000 qm.), das nahe Marienheiligtum am Pöllauberg und nicht
zuletzt die Schulen und Privatquartiere, die uns gastfreundlich offen stehen, machen Pöllau zum geeigneten Ort für das Jugendtreffen.
Emsige Hände bauen Anfang Juli im Park das große Festzelt auf. Eine Woche lang ist der Schlosspark ein Ort jugendlicher Freude,
freundschaftlicher Begegnung, des Lobpreises, ein Ort konzentrierten Hörens der Katechesen, der Austauschgruppen und Workshops, des
Schweigens und der Anbetung, aber auch ein Ort des Spieles und des Sportes.
Von Anfang an verstand sich das Treffen eingebunden in jenen Strom, einer weltweiten geistlichen Pilgerschaft der Jugend, die Papst
Johannes Paul II. mit der Initiative der Weltjugendtage angestoßen hat. Wie auch bei anderen katholischen Aufbrüchen, ist auch unser
zentrales Anliegen, die jungen Menschen zur Entdeckung des Geheimnisses der Eucharistie anzuregen, die Verehrung der Gottesmutter und
damit das Gebet des Rosenkranzes zu fördern, und die Liebe zum Heiligen Vater, zur Kirche und ihrer Lehre mit Herz und Verstand zu
vertiefen.
Die jugendliche Begeisterung, die sich vor allem im Lobpreis Gottes Bahn bricht, erhält Nahrung und Festigung durch die Katechesen
und den Gedankenaustausch in kleinen Gruppen. Die verschiedenen Vortragenden suchen Glaubenszeugnis und Glaubenswissen nach einem
Wort Papst Pauls VI. zu verbinden: „Der heutige Mensch hört lieber auf Zeugen als auf Gelehrte und wenn er auf Gelehrte hört, dann
deshalb, weil sie Zeugen sind.“ Die Jugendlichen werden so ermutigt, Zeugnis zu geben, von der Hoffnung, die sie erfüllt. In den
Workshops fehlt auch nie, dass für junge Menschen so brennende Thema „Sexualität und Beziehung“.
Gleichzeitig wohnt dem Treffen der Charakter eines Glaubensseminares inne, in dem zu Schritten mit ganz persönlicher
Glaubensentscheidung, eingeladen wird. Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei die Beichte, sie ist so zu sagen der „Knackpunkt“ im Ablauf
dieser Woche. Es ist ein ergreifendes Bild, wenn dutzende Priester in der Pöllauer Kirche bereit sind, das Sakrament der Buße zu
spenden. Ruhiger Gesang und Anbetung des Allerheiligsten begleiten diesen Freitagnachmittag.
Bei der Heiligen Messe am Abend, wird dann ein weiterer Schritt angeboten. Die jungen Menschen bitten dabei um Bewahrung der Reinheit des Leibes und der Seele. Unter dem Motto „Wahre Liebe wartet“ versprechen sie, ihre Geschlechtlichkeit nicht nach dem „Geist der
Welt“, sondern nach Gottes Geist auszurichten.
Der Samstagabend bietet dann Gelegenheit, sich mit Leib und Seele in einer „Lebensübergabe“ Gott anzuvertrauen, verbunden mit der
Bitte um eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes. Bei seiner Predigt in Pöllau sagte unser Diözesanbischof treffend: „Es genügt
nicht, sozusagen nur die Fingerspitzen ins Weihwasser zu tauchen. Wir müssen in einer Tauferneuerung ganz eintauchen in das Wasser
und Feuer des Heiligen Geistes.“
Für dieses Klima der Hingabe ist die Anwesenheit der